Entscheidungen für die dritte Runde der Exzellenzinitiative sind gefallen

Die Förderentscheidung für die dritte Runde der Exzellenzinitiative ist getroffen. Die Exzellenzinitiative, wie sich das staatliche Förderprogramm für den Ausbau der Spitzenforschung an den Hochschulen und Universitäten nennt, wird aller fünf Jahre neu aufgelegt. So stehen nun zwischen 2012 bis 2017 2,7 Milliarden Euro bereit, um sinnvoll investiert zu werden. Diese Bund-Länder-Initiative stellte zwischen 2006 und 2011 etwa 1,9 Milliarden Euro zur Verfügung. Jede Universität konnte sich in drei Förderbereichen bewerben. Das eine sind Promotionsprogramme, die fachübergreifende Forschung sowie übergreifende Zukunftskonzepte. Jede Universität, deren eingereichtes Programm genehmigt wird, darf für die nächsten fünf Jahre den Titel “Elite-Universität” tragen.

Die Auswahl der Elite-Universitäten wurde getroffen

Am 15. Juni 2012 wählte der Bewilligungsausschuss – Vertreter aus Wissenschaft und Politik – 39 Universitäten aus, die mit ihren Zukunftskonzepten überzeugten. Hinzu kamen 45 Graduiertenschulen für Promotionsprogramme und 43 Exzellenzcluster, die sich der fachübergreifenden Forschung widmen. Die Entscheidungen basieren auf Vorschlägen der Gemeinsamen Kommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft e. V. (DFG) und des Wissenschaftsrates. 550 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hatten viele gute Projekte bewertet.

65 Bildungseinrichtungen hatten sich beteiligt

Bund und Länder wollen mit der Fortsetzung der Exzellenzinitiative, die 2005/2006 erstmalig umgesetzt wurde, den Wissenschaftsstandort Deutschland unterstützen, die Spitzenforschung an deutschen Hochschulen publik machen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Erstmalig in diesem Jahr waren Projekte, die sich auf die Schaffung innovativer Konzepte für eine forschungsorientierte Lehre beziehen. Die Ausschreibung für die neue Förderrunde wurde am 12. März 2010 veröffentlicht. Bis zum 1. September 2010 hatten die deutschen Hochschulen Gelegenheit, ihre Projektskizzen einzureichen. 65 Hochschulen aus allen Bundesländern beteiligten sich an der Ausschreibung zur Exzellenzinitiative.

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