LTE: 50 Prozent weniger Strom durch neuen Modemchip

Obwohl sich LTE bei den Smartphone-Nutzer im deutschsprachigen Raum noch gar nicht so richtig etabliert hat, wird bereits an einer nächsten Stufe der Evolution gearbeitet.

Nicht nur 50 Prozent weniger Strom soll die nächste Generation von LTE-Chips benötigen, sondern auch das Telefonieren über den schnellen Datenübertragungsstandard im großen Stil, soll mit der neuen LTE-Technik VoLTE möglich werden.

Der nächste große Schritt

In der mobilen Evolution wird es wahrscheinlich der nächste große Schritt werden.
Laufen auf den Smartphones Telefonate und Internet meist noch über zwei verschiedene und von einander getrennte Wege, so sollen diese Funktionen in Zukunft im LTE-Mobilfunkstandart zusammen geschweißt werden.
Mit dieser neuen LTE-Technik soll in Zukunft alles über das Internet laufen, so dass Telefongespräche dann wie Datenpakete behandelt werden, die parallel zu anderen Datenpaketen übertragen werden. Dieses Verfahren heißt VoLTE (Voice over LTE) und macht den Wechsel von GSM- und UMTS-Technologie zu VoLTE im Grunde vergleichbar mit dem Wechsel von analogen oder ISDN-Anschlüssen auf IP-Telefonie.
Damit wird nicht zuletzt eine Erhöhung der Sprachqualität ermöglicht.

Noch einige technische Hürden

Bevor jedoch dieser zukünftige Standart die Mobilfunkwelt revolutionieren kann, muss er noch viele technische Hürden nehmen.
Leider verbrauchen LTE-Chips noch zuviel Strom und fordern die Akkus an ihre Grenzen.
Für dieses Problem scheinen allerdings die Entwickler des Chipherstellers ST-Ericsson eine Lösung gefunden zu haben: Die neue Generation ihrer LTE-Chips soll nicht nur VoLTE unterstützen, sondern auch im Stromverbrauch nur noch halb so anspruchsvoll sein, wie bisherige Modelle.
Für dieses Problem haben die Entwickler des Chipherstellers ST-Ericsson möglicherweise aber schon eine Lösung gefunden. Ihre LTE-Chips der neueren Generation sollen nicht nur VoLTE unterstützen, vielmehr soll der Stromverbrauch nur noch halb so hoch sein, wie bei den bisherigen Modellen. Das ermöglicht wiederum neue Wege für die mobile Anwendung von VoLTE.

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