Rechtsschutzversicherung – kurzer Draht zum Anwalt

Egal ob Ärger mit dem Vermieter, dem Nachbarn oder dem Chef, im Fall des Streites ist es hilfreich, einen guten Anwalt am Telefon zu haben.
Eine Rechtsschutzversicherung macht sich bezahlt, denn Anwälte oder Gerichtsverfahren können schnell eine Menge Geld kosten. Doch nicht immer muss man als Versicherter für die Beratung in eine Kanzlei gehen.
Viele Rechtsschutzversicherungen bieten auch den Service einer telefonischen Rechtsberatung an.

Bei wichtigen Sachen persönlich zum Anwalt gehen

Die telefonische Rechtsberatung stößt aber auch schnell an ihre Grenzen.
Bei Miet-, Kauf- oder Arbeitsverträgen sollte genau geprüft werden, ob man im Recht ist oder sogar seine Pflichten verletzt hat. So ist es unablässig, bei wichtigen Dingen und vor allem wenn es um viel Geld geht, sich nicht nur auf eine telefonische Beratung zu verlassen. Die telefonische Beratung ist für die Versicherer auch eine Möglichkeit, Geld zu sparen. Daher ist dieses Kriterium bei der Auswahl der Rechtsschutzversicherung, nicht das wichtigste.

Freie Wahl des Anwaltes für Rechtsschutzversicherte

Wenn man nicht persönlich zum Anwalt gehen kann, besteht die Möglichkeit, dem Anwalt die Dokumente vorab per Post zu senden. Das ist effektiver als dem Anwalt längere Passagen am Telefon vorzulesen. Das führt ersten zu hohen Kosten und vor allem aber oft zu Missverständnissen. Als Versicherter hat man die Möglichkeit, den Anwalt frei zu wählen. Eine telefonische Beratung ist für die Mandanten sinnvoll, die nur einfache rechtliche Fragen haben und dafür die telefonische Beratung nutzen wollen. Es empfiehlt sich, die wichtigsten Dinge wie Datum und Uhrzeit sowie die Dauer des Beratungsgespräches zu notieren, denn auch bei einer telefonischen Rechtsberatung haftet der Anwalt, falls dieser falsche Aussagen trifft.

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