Ausbau des Stromnetzes für die Energiewende

Eines der wichtigsten Kriterien für mehr und vor allem alternative Energie stellt der allgemein mangelhafte Zustand unserer Stromautobahnen dar. Der Ausbau des Stromnetzes für die Energiewende ist deshalb das A und O. Dafür haben sich vier Übergangsnetzbetreiber zusammen getan, um Pläne, Vorhaben und Diskussionen über den Ausbau des Stromnetzes publik zu machen.

Netzentwicklungsplan öffentlich im Internet

Mit dem Netzentwicklungsplan, veröffentlicht unter netzentwicklungsplan.de, wird festgelegt, wo genau neue Hochspannungsleitungen gebaut werden. Global gesehen, ist es unbedingt notwendig, den im Norden durch Windenergie erzeugten Strom nach Westen und nach Süden in die Industriezentren zu transportieren. In den nächsten Jahren werden die Atomkraftwerke nach und nach abgeschaltet. Deren Kapazität muss durch alternative Energien ersetzt werden. Bis 2050 soll der überwiegende Teil des Strombedarfs über regenerative Energiequellen abgedeckt werden.

Jeder kann Einfluss auf die laufenden Fragen nehmen

Für den Anfang haben sich die Netzbetreiber vorgenommen, das bestehende Netz zu optimieren und zu erweitern. In der ersten Ausbaustufe sind 3800 Kilometer neue Stromtrassen geplant. Der Verlauf wird von den Behörden der jeweiligen Bundesländer projektiert. Nur Start und Ziel der neuen Trassen sind bereits festgeschrieben. Viele Bürgerinitiativen und auch Streitigkeiten in der Vergangenheit veranlassten die Netzbetreiber, in Kommunikation mit allen Betroffenen zu treten und ihre Pläne öffentlich zu diskutieren. Die erste Konsultationsphase mit weit mehr als 400 Stellungnahmen ist mittlerweile beendet.

Eingaben und Kritik zum Netzentwicklungsplan müssen die Netzbetreiber an die Bundesnetzagentur weiterleiten. Dort erhalten die Bürger eine weitere Möglichkeit, ihre Bedenken zu äußern. Die Ergebnisse fließen in ein geplantes Bundesnetz-Gesetz ein, das zum Jahresende geplant ist. Jeder kann sich im Internet über den Ausbau des Stromnetzes informieren und die laufenden Planungen mitbestimmen.

Stoppt den Eurowahnsinn:

Aufruf der Verbraucher: Stoppt den Eurowahnsinn!

Schlagwörter:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.