Von der Versicherung zur Vorsorge

In Zeiten der Eurokrise wird die Lebensversicherung langsam zum Außenseiter und war doch einmal der sichere Königsweg. Aber wenn man nur noch sehr wenig Gewinn mit seinen monatlichen Einzahlungen erwirtschaften kann, fragen immer mehr Menschen nach sinnvollen Alternativen. Geht man gedanklich den Weg von der Versicherung zur Vorsorge, dann kommt man an einer Priorisierung der existenziellen Risiken nicht vorbei. Denn damit beginnt Vermögensaufbau. Der erste Schritt ist also die Absicherung.

Absicherung existenzieller Risiken

Nahezu selbstverständlich sollten natürlich eine Krankenversicherung und eine Privathaftpflichtversicherung sein. Die nächste Priorität erhält die Berufsunfähigkeitsversicherung. Hier sollte der Abschluss so früh wie möglich erfolgen, denn je später, desto teurer. Dabei wäre es sinnvoll, wenn die Police für die Berufsunfähigkeit auch einen Unfallschutz beinhaltet. Kann keine Berufsunfähigkeits-Versicherung abgeschlossen werden oder ist sie unerschwinglich teuer, hilft auch eine private Unfallschutz-Versicherung in Kombination mit einem Dread Disease. Sobald das eigene Leben optimal abgesichert ist, gilt der nächste Blick der finanziellen Versorgung der Angehörigen.

Vermögensaufbau mit Depotkonto

Jetzt endlich kann man an einem tatsächlichen Vermögensaufbau arbeiten. Ein sinnvoller Plan, der gemeinsam mit einem Finanz- oder Vermögensberater erstellt wird, kann hier mittel- und langfristig am besten helfen. Die Alternative zu Kapitallebensversicherungen, Riester- und Rürup-Renten, die sich allesamt nicht mehr lohnen, könnte ein Wertpapier-Depot sein. Mit einem guten Anlagemix aus Aktien, Anleihen, Fonds und Rohstoffen erreicht man mit einem gestreuten Risiko immer noch relativ hohe Zinserträge. Ein gutes Depotkonto verursacht kaum Kosten, erfordert aber einige Kenntnisse des Finanzmarktes oder einen guten Berater.

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