Den besten Ratenkredit finden

Wenn sparen nicht mehr lohnt, warum nicht einfach das Geld sinnlos verprassen? Nullzinsen locken den Verbraucher nahezu in Ratenkredite, was schnell zur Schuldenfalle werden kann. Der billigste Kredit ist eben nicht gleich der beste.

Durch Lockangebote des Handels und der Industrie spielt die Minuszins-Welt verrückt. Einkäufe werden einfach per Darlehen finanziert und bezahlt. Sparen lohnt sich bei den aktuellen Nullzinsen eh nicht und so nutzen viele Verbraucher diese Phase für Investitionen in teure Möbel o. ä. In 2015 wurden laut dem deutschen Bankenverband (BdB), Verbraucherkredite in Höhe von 130 Milliarden Euro vergeben. Eine Steigerung von fast 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Dennoch bereitet diese Entwicklung Sorge, denn die schöne Nullzinswelt könnte so für viele Verbraucher zur Schuldenfalle werden. Auch wenn der Zins sehr niedrig ist, müssen die Raten über einen sehr langen Zeitraum gezahlt werden, und zwar regelmäßig. Sinnvoller setzt man einen Ratenkredit dagegen ein, wenn es darum geht, einen teureren Dispo-Kredit abzulösen.

Viele Banken nutzen die neue Konsumbereitschaft der Verbraucher aus und locken mit scheinbar attraktiven Angeboten für Ratenkredite. Hier gilt jedoch, sich nicht blenden zu lassen. Meist gibt es diese nämlich nur, wenn der Kreditnehmer auch bestimmte Voraussetzungen dafür erfüllt. Der Zins, den Verbraucher für ihren Ratenkredit zahlen, ist meist abhängig von der Bonität. Einige Anbieter haben aber auch Kredite, die unabhängig von der jeweiligen Bonitätseinstufung ausgereicht. Hier sind jedoch die Zinsen etwas höher als bei den bonitätsabhängigen Angeboten für Kunden mit guter Bonität.

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