Risikowarnung der Finanzaufsicht bei Bausparkassen

Anhaltend niedrige Zinsen setzen bereits die Lebensversicherer unter Druck. Nun rücken auch die Bausparkassen in den Fokus.

Belastung durch niedrige Zinsen

Das niedrige Zinsniveau in Europa wird nach Einschätzung der deutschen Finanzaufsicht zunehmend zur Belastung für Banken und Bausparkassen. Einerseits haben die meisten Anbieter Probleme, die hohen Renditeversprechen aus der Vergangenheit an den Märkten zu erwirtschaften. Andererseits nimmt die Gefahr eines abrupten Zinsanstiegs zu, je länger die Raten künstlich niedrig notieren. Plötzliche Änderungen der Zinsen könnten daher Löcher in die Bilanzen der Banken reißen.

Altverträge mit hohen Zinsen setzen Bausparkassen zu

Bausparkassen kämpfen damit, dass Kunden ihre Altverträge mit vergleichsweise hohen Guthabenzinsen weiter besparen. Die Anbieter haben bei den momentan niedrigen Zinsen Schwierigkeiten, die zugesagten Renditen zu erwirtschaften. Ähnliches geht es auch den Lebensversicherungen. In guten Zeiten wurden Kunden mit Garantiezinsen von vier Prozent gelockt. Diese Renditen lassen sich aber zurzeit nicht an den Märkten erwirtschaften, zumindest nicht unter geringen Risiken

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