Werden Kredite noch billiger?

Nein, denn der Kreditsektor hat die Zinswende bereist eingeläutet und die Zinsen für Kredite ziehen wieder leicht an.
Ist der Zinssatz etwa für Tagesgeld oder Festgeld weiterhin in einer Abwärtsrange gefangen, ist die Zinswende bei den Konsumentenkrediten bereits eingeläutet. Gerade bei kürzeren Laufzeiten von 24-48 Monaten, gehen die Zinsen bereits nach oben. Zahlten die Verbraucher für einen Ratenkredit mit 36 Monaten Laufzeit im letzten Jahr noch einen durchschnittlichen Jahreszins von 4,90 Prozent, sind dies inzwischen gute 5,00 Prozent. Erscheint dieser Anstieg von rund 0,1 Prozent auf den ersten Blick auch klein, macht er doch bei einer Finanzierungssumme von 10.000 Euro, immerhin gut 15 Euro Mehrkosten aus.

Dispokredit schnell in Ratenkredit umschulden

Ein solcher Ratenkredit eignet sich bestens, um beispielsweise einen teuren Dispokredit (Überziehungskredit) auszugleichen bzw. umzuschulden. Im Vergleich sind die Dispozinsen von rund 270 Anbietern derzeit im Schnitt bei gut 9,50 Prozent. Nimmt man diesen ständig in Anspruch, so fallen bei einem „Dispo“ von 2.500 Euro, somit jährliche Zinsen von rund 250 Euro an. Hat man erst einmal einen solchen Dispokredit, ist der auch am Ende eines Jahres meist noch bis zum Maximalen ausgeschöpft.
Löst man dagegen diesen Dispo mit einem günstigeren Ratenkredit ab und zahlt bei zwölfmonatiger Laufzeit einen effektiven Jahreszins von 4,90 Prozent, liegt die Zinsersparnis bei gut 70 Euro p.a.
Somit ist das Konto ausgeglichen und man ist raus aus den teuren Miesen. Mit einer kleinen Rate wird der Schuldenberg nun monatlich abgetragen.

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